Datenschutzhinweise – AMZIng Tagesplaner
Stand: 6. November 2026
Verantwortlicher
Michael Hilse, AMZIng Consulting, Berlin. Kontakt: michael.hilse@amzing.eu
Zweck
Der AMZIng Tagesplaner ist ein Planungswerkzeug. Er zeigt Aufgaben und Kalendertermine an und plant Aufgaben als Termine im Google Kalender des angemeldeten Nutzers ein. Es gibt mehrere Nutzer; ein Konto legt man selbst an (E-Mail und Passwort oder Google-Anmeldung) oder über eine persönliche Einladung. Der Planner ist ein privates, nicht-kommerzielles Projekt. Jeder Nutzer sieht ausschließlich seine eigenen Aufgaben, Notizen, Einstellungen und Kalender.
Welche Daten verarbeitet werden
- Konto: E-Mail-Adresse, optional Name, Passwort (nur als Hash bei Supabase) oder Google-Anmeldung.
- Aufgaben: Ohne Notion-Verbindung liegen die Aufgaben (Titel, Liste, Gruppe, Priorität, Dauer, Fälligkeit) im Planner. Mit Notion-Verbindung werden sie aus der gewählten Notion-Datenbank gelesen und dorthin geschrieben, aber nicht im Planner gespeichert.
- Notizen zu Aufgaben und Einstellungen wie die Auswahl der angezeigten Kalender.
- Einladungen (falls genutzt): Einladungslink, optional die eingeladene E-Mail-Adresse, wann und von wem er benutzt wurde.
- Google-Kalender-Daten wie im Abschnitt „Google-Nutzerdaten“ beschrieben.
- Verbundene KI-Programme (falls genutzt): Name und Rücksprung-Adresse des Programms, wann es verbunden und zuletzt genutzt wurde; Zugangsschlüssel nur als Hash – siehe „Verbundene KI-Programme (MCP)“.
Speicherung und Dienstleister
- Hosting der Anwendung: Vercel Inc. (USA); die Serverfunktionen laufen in Frankfurt am Main (Region fra1). Vercel ist ein US-Anbieter; Übermittlungen in die USA stützen sich auf das EU-US Data Privacy Framework bzw. Standardvertragsklauseln.
- Datenbank und Anmeldung: Supabase, Serverstandort Frankfurt am Main (Region eu-central-1). Dort liegen Konten, Einladungen, Einstellungen, Notizen und die Aufgabenliste im Planner. Für die Aufgabenliste, Notizen und Einstellungen sorgt die Datenbank selbst dafür, dass nur der jeweilige Nutzer seine Zeilen lesen und ändern kann.
- Zugangsschlüssel für Google und Notion werden dort mit AES-256-GCM verschlüsselt gespeichert und sind nur für den Server lesbar, nie im Browser.
- Notion (Notion Labs Inc.): nur wenn ein Nutzer Notion selbst verbindet; dann gelten zusätzlich die Datenschutzbestimmungen von Notion.
- Kalendertermine werden nicht dauerhaft gespeichert, sondern bei jedem Aufruf direkt bei Google abgefragt.
Google-Nutzerdaten
Der Planner greift nur auf diese Google-Daten zu:
- Anmeldung mit Google: Name, E-Mail-Adresse und Profilbild des Google-Kontos. Die E-Mail-Adresse (und, falls vorhanden, der Name) dient als Konto im Planner; das Profilbild wird nicht gespeichert.
- Google Kalender lesen: die Liste der Kalender, auf die das verbundene Konto Zugriff hat, und deren Termine im angezeigten Zeitraum.
- Google Kalender schreiben: Termine anlegen, ändern und löschen – nur die, die du im Planner selbst auslöst (z. B. eine Aufgabe einplanen, einen Block verschieben oder löschen) oder über ein von dir verbundenes KI-Programm anlegen lässt (Aufgabe einplanen, Block anlegen).
Diese Daten werden ausschließlich für die Anzeige und Planung im Tagesplaner verwendet. Sie werden nicht verkauft, nicht für Werbung genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Google-Zugangsschlüssel werden verschlüsselt gespeichert; beim Trennen der Verbindung in den Einstellungen wird der Zugriff bei Google widerrufen und der Schlüssel gelöscht.
Die Nutzung und Übertragung von Informationen, die der AMZIng Tagesplaner über Google-APIs erhält, an andere Apps richtet sich nach der Google API Services User Data Policy, einschließlich der Anforderungen zur eingeschränkten Nutzung (Limited Use).
AMZIng Planner’s use and transfer of information received from Google APIs to any other app will adhere to the Google API Services User Data Policy, including the Limited Use requirements.
Verbundene KI-Programme (MCP)
Optional kannst du KI-Programme wie Claude, ChatGPT oder Cursor über das Model Context Protocol (MCP) mit dem Planner verbinden. Das passiert nur, wenn du es selbst einrichtest und auf der Zustimmungsseite des Planners „Erlauben“ wählst, oder wenn du in den Einstellungen einen persönlichen Zugangsschlüssel erzeugst und in ein Programm einträgst.
Ein verbundenes Programm kann über den Planner:
- deine offenen Aufgaben sowie Gruppen, Listen und Prioritäten lesen,
- Aufgaben anlegen, ändern und als erledigt markieren (bei Notion-Verbindung in deiner Notion-Datenbank),
- Termine der im Planner sichtbaren Kalender in einem Zeitraum von höchstens 31 Tagen lesen (Titel, Beginn, Ende, Kalender) und daraus freie Zeiten berechnen lassen,
- Aufgaben als Termin in deinen Google Kalender einplanen und Blöcke (Termin oder Blocker) anlegen.
Löschen kann ein Programm über den Planner nichts. Der Planner gibt Daten nur heraus, wenn das Programm sie in deinem Auftrag abfragt – er sendet nichts von sich aus. Was das Programm mit den Antworten macht (etwa sie im Chatverlauf speichern), richtet sich nach den Datenschutzbestimmungen seines Anbieters. Kalenderdaten aus Google gibst du damit auf deine Anfrage an das von dir gewählte Programm weiter; sie dienen nur dieser von dir genutzten Funktion.
Gespeichert werden im Planner (Supabase, Frankfurt): Name und Rücksprung-Adresse des Programms, Zeitpunkt der Verbindung und der letzten Nutzung sowie die Zugangstokens – ausschließlich als SHA-256-Hash, nur für den Server lesbar. Zugangstokens gelten eine Stunde, Verlängerungstokens 60 Tage ab der letzten Nutzung. Verbundene Programme trennst und persönliche Schlüssel widerrufst du jederzeit in den Einstellungen unter „KI-Assistenten“; der Zugriff endet sofort.
Widerruf und Löschung
Die Google- und die Notion-Verbindung lassen sich jederzeit in den Einstellungen des Planners trennen. Bei Google wird dabei der Zugriff widerrufen und der gespeicherte Schlüssel gelöscht; bei Notion wird der Schlüssel gelöscht, die Freigabe selbst lässt sich zusätzlich in Notion unter „Verbindungen“ entfernen. Den Google-Zugriff kannst du außerdem unter myaccount.google.com/permissions entziehen. Verbundene KI-Programme trennst du in den Einstellungen unter „KI-Assistenten“. Für die Löschung des Kontos samt Aufgabenliste, Notizen und Einstellungen genügt eine E-Mail an die oben genannte Adresse.